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Ich bin unabhängiger Finanzanalyst, Anlageberater, Börsenprofi und Stratege und bloge hier privat über Finanzen, Börse, Literatur, Kunst, Recht und Wirtschaftspolitik, philosophiere über Geldvermehrung, reich und Millionär werden etc.
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Willkommen auf www.rene-neuweiler.ch

August 07, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse, Wirtschaft und Finanzen, Philosophie und Hobby, Werbung für Reich durch Finanzkrise

Dies ist einer der ersten Blogs der Schweiz (seit 1996 – ab 2008 in neuem Design).
Hier veröffentliche ich meine Gedanken zu verschiedenen Themen. Zudem publiziere ich gratis meine aktuellen Tradingstrategieen sowie Big Picture Markteinschätzungen z.B. zu Forex, SMI, Dax, Gold oder Öl. Diese sind nicht als Börsentips zu verstehen, sondern reflektieren lediglich meine Einschätzungen und mein agieren an der Börse.

Achtung: Dieser Willkommenseintrag und Disclaimer wird künftig immer als erster Eintrag angezeigt, wenn man über die HauptURL auf diese Seite eintritt. Wenn Sie zu meinem neuesten Blogeintrag gelangen wollen, dann müssen Sie etwas nach unten scrollen oder hier klicken: Den neuesten Eintrag finden Sie unter: http://rene-neuweiler.ch/?cat=155


Disclaimer:

Zweck meines Blogs:

Dieser Blog hat den einzigen Zweck, dass er mein Tradingtagebuch darstellt, welches meine Big-Picture oder Detail Analysen festhält. Das Tagebuch hat den Zweck, dass ich im Nachhinein feststellen kann, weshalb ich gewisse Trade eingegangen bin, oder wie ich gewisse Situationen eingeschätzt habe. Ich möchte Sie deshalb darauf hinweisen, dass es durchaus möglich ist, dass ich hier eine Analyse zu einem Wert veröffentliche, bei dem die Konstellation für mich persönlich so wichtig ist, dass ich es hier als Gedankenstütze festhalte. Aufgrund dieser Analyse steige ich dann in den Wert ein. Das heisst aber nicht, dass ich den Ausstieg hier ebenfalls veröffentliche. Denn wenn der Ausstieg aus einem Trade nicht spektakulär ist, weil er z.B. nicht aufgrund der Charttechnik erfolgt ist, sondern weil der Traling-Stopp erfolgt ist. Dann erwähne ich das hier nicht, da es für mich unrelevant ist. Also passen Sie auf, wenn Sie Nachtraden wollen, was ich hier veröffentliche!

Haftungsausschluss:

Alle meine Analysen sind ohne Gewähr, jeder Anleger handelt auf sein eigenes Risiko an der Börse.
Ich vermittle lediglich meine subjektiven Ansichten und Einschätzungen, ohne Anspruch
auf deren Richtigkeit. An der Börse sind Verluste immer möglich, weshalb man diese
immer einkalkulieren soll. Trading ohne Stopp-Loss und Positionsgrössenmanagement
ist fahrlässig. Jeder Anleger ist für Verluste selber verantwortlich. Ich publiziere lediglich
mein agieren and er Börse und auch ich mache Verluste. Wenn Sie mein Trading nachtraden,
dann geschieht das Aufgrund ihres Willens und sind für die Gewinne, wie auch Verluste, selber verantwortlich.

Meine Einschätzungen sind immer Momentaufnahmen, so wie ich die Lage jetzt einschätze. An der Börse geht es sehr hektisch zu und her. Das bedeutet u.U. schätze ich die Lage in 5 Minuten aufgrund der aktuellen Datengrundlage bereits wieder komplett anders ein. Das heisst aber nicht, dass ich das hier veröffentliche, wenn ich es nicht für so wichtig halte und dies in mein Tradingtagebuch muss. Es kann sein, dass ich über Wochen keinen Eintrag mache, weil die aktuelle Situation 0815 ist und für mich kein Grund für einen Eintrag besteht. Verlassen Sie sich also nur auf ihr können und nicht darauf, dass ich hier etwas schreibe.

Ich mache auch keine Investmentempfehlungen, sondern lediglich eine Ausbildung wie man
sein finanzielles Schicksal selber in die Hand nehmen kann. Ich exkulpiere mich ausdrücklich
von sämtlichen Haftungsansprüchen. Jeder Börsenhändler ist für seine Verluste selbst verantwortlich.

Schreibfehler:

Wenn Sie einen Schreib- oder Tippfehler finden, dann dürfen Sie ihn behalten. Ich schreibe den Blog ja für mich, weshalb ich meine Einträge kein zweites mal durchlese, bevor ich ihn in die Datenbank abspeichere. Deshalb kann es gut sein, dass sich Tippfehler einschleichen oder nicht alle Sätze lupenrein sind. Ich verwende schweizerische Rechtschreibung, das Scharfe-S (ß) schreibt man in der Schweiz als SS, da wir in der Schweiz kein Problem damit SS zu schreiben.

Bücher

Sie sind für Ihr Handeln selber verantwortlich. Kein Mensch beginnt eine Tätigkeit, ohne entsprechende Ausbildung. Nur an der Börse denken alle, dass er/sie dort das grosses Geld machen können, ohne je eine Ausbildung genossen zu haben. Ich empfehle Ihnen dringend die Bücher, welche ich hier im Blog vorstelle, bevor Sie Ihren ersten Trade eingehen. In meinem Downloadshop finden Sie auch nützliche Zusammenfassungen einiger wichtiger Bücher.
Auf Wunsch einiger Webseitenbesucher und Freunden, welche dauernd geschrieben haben: “sagen Sie mir wie man Kohle macht!”, habe ich ein Buch geschrieben, welches Sie hier ebenfalls downloaden oder als physisches Buch erwerben können. Bitte beachten Sie, dass ein Buch, das gerade mal Fr.49 kostet nicht dazu berechtigt gratis Analysen und gratis Börsentipps zu erhalten. Es ist nur eine einzigartige Strategie, mit der man viel Geld machen kann – umsetzen müssen Sie diese jedoch selber.

Keine Gratisberatung – Verlangen Sie eine Offerte

Bitte beachten Sie, dass ich keine individuelle Gratis-Beratung mache oder auf Wunsch eine Kursanalyse zu einem bestimmten Währungspaar oder Aktie mache. Falls Sie eine individuelle Beratung wünschen oder eine individuelle, ausführliche Analyse einer Aktie, Währung, Index etc. wünschen, verlangen Sie bitte eine Offerte.

Sie erreichen mich unter: info[a-t]rene-neuweiler.ch
Tel: +41 (0)77 474 81 90

Ich mache auch keine gratis Telefonberatung mehr und im Moment beabsichtige ich nicht Chartkurse oder Tradingkurse zu geben. E-Mailanfragen beantworte ich nur nach Lust und Laune. Vor allem Fragen, welche man selber beantworten könnte, wenn man alle meine Blogeinträge oder mein Buch genau lesen würde, beantworte ich nicht.

Meine Arbeitsweise:

Ich gehe keinen Trade ein, ohne vorher eine genaue Analyse gemacht zu haben. Ich verwende einen ganzheitlichen, integrierten, systemischen Ansatz für meine Analysen. Dies unterscheidet mich mit dem grossteil der Analysten, welche grösstenteils entweder fundamentalanalysen machen oder nur auf die Technik und Chart schauen. Ich vereine alle Analysemethoden. So würde ich nie einen Trade eingehen, wenn nur die fundamentaldaten für einen Trade sprechen und die Chartechnik von einem Trade abraten.

Zudem gehe ich keinen Trade ein, bei dem ich keinen Stopp Loss gesetzt habe oder das Positionsgrössenmanagement nicht stimmt. Jede Analyse, auch wenn sie noch so genau ist, kann nicht die Zukunft immer voraussagen, weshalb man immer auch eine Notfall Strategie haben sollte.

Ich habe einen ausergewöhnlichen Tradingstil, den ich inkrementelles Trading nenne. Ich arbeite viel mit pyramidisieren.

Ich wünsche Ihnen viel Spass auf meinen Seiten und viel Erfolg an der Börse (nichtGlück, denn Traden sollte nichts mit Glück zu tun haben)

Ihr René Neuweiler

Hier finden Sie meinen neuesten Blog-Eintrag:

Das war meine erste Investition nach einem schönen Börsengewinn

September 03, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Fotos, Updates zu meiner Anleitung: Reich durch die Finanzkrise, Werbung für Reich durch Finanzkrise

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Meine erste Investition nach dem ersten grossen Börsengewinn

Dieser SLK war meine erste grössere Investition, die ich mir mit dem ersten grösseren Börsengewinn geleistet habe.

Viele werden sich nun in den Arm beissen, wenn sie lesen, dass ich das Auto mit einer Investition von unter 1000 Euro gekauft habe, welche ich mit meiner hier vorgestellten Strategie angelegt habe! :-) Da ich mit Rauchen aufgehört habe, habe ich das gesparte Geld an der Börse “speziell” angelegt! Das Auto habe ich mir mit einem Teil des Gewinns mit dem Trade ABBGO – den ich im Buch vorstelle – gekauft

Mein erster grosser Börsengewinn.

Mein erster grosser Börsengewinn.

Da es ein Zwei-Plätzer war habe ich ihn im 2009 nur 3 mal fahren können, weil es kein Familienauto ist! Da wir nun zu dritt sind, kam nicht mehr dazu mit dem Auto zu fahren! Damit er nicht nur in der Garage herumsteht, habe ich ihn in diesem Jahr mit schweren Herzens verkauft! Es war ein schönes Auto und ich habe es geliebt mit ihm durch die Gegend zu Cruisen. Dieser Eintrag soll eine Hommage an das Auto sein! Aber keine Angst ich bin nicht so materialistisch, dass ich dem Auto nachtraure. War ne schöne Zeit, aber die jetztige Zeit mit der Familie ist viel schöner.

Werde mir aber mit den Gewinnen welche ich mit der aktuellen Finanzkrise und meiner Strategie mache bestimmt bald ein neues Spassauto (dann aber mit 4 Plätzen) kaufen! :-)

Die Finanzkrise hat 2007 begonnen, wurde 2008 intensiv und ich denke, dass wir nun in eine Endphase der Finanzkrise kommen. Die Börsen werden nochmals massiv einbrechen  (Stichwort Double Dip), bevor sich die Lage massiv erholen wird. Für diejenigen, welche mein Buch “Reich werden mit der Finanzkrise” nach Herbst/Winter 2008/2009 gekauft haben, werden sich bald gute Chancen bilden, welche ideal sind um mit meiner Strategie einzusteigen. Für diejeningen, welche meine Strategie im oder vor Herbst/Winter 2008/2009 gemacht haben, werden sich erneut mit meiner Strategie sehr gute Chancen bieten. Ich hatte mehrere Zuschriften von Lesern meines Buches, welche 1000de Prozente gemacht haben.

Ich wünsche allen, welche zu spät eingestiegen sind, dass sie die nun bald bietenden Gelegenheiten nutzen können.

Ich bin zuversichtlich und habe mir bereits jetzt einige Kandidaten zurechtgelegt, welche m.E: zu gefallenen Engeln werden können oder es noch immer sind.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse

Hören Sie nie auf Analysten einer Grossbank… Die vertreten alte Paradigmen und empfehlen nur, was gut für die Bank und nicht für SIE ist!

September 03, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Abweichende Theorien - Paradigmenwechsel, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Philosophie und Hobby, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

Habe mich diese Woche wahnsinnig geärgert, als ich den Research und die Empfehlung einer renommierten Schweizer Gross Bank gelesen habe. Da empfiehlt eine Analystin in diesem eher „unsicheren“ Tagen mit Crash-Gefahr, dass man „defensive“ Titel übergewichten – also kaufen – soll.

Wie dämlich muss man als Anleger sein, wenn man defensive Titel kauft?

Defensive Titel schützen einen Anleger nicht vor Verlusten! Defensiv heisst, dass die Anleger weniger verlieren werden als mit anderen Aktien!

Ich glaube das ist nicht das was Anleger wollen:

Anleger wollen nicht weniger verlieren, sondern sie wollen überhaupt nicht verlieren, sondern gewinnen!

Ich vermute die „Analystin“ hat selber keine Aktien und in den Bärenmärkten der letzten 10 Jahre sicher noch nie Aktien in ihrem Depot gehalten, denn die Empfehlung kann nicht aufgrund eigener Erfahrung entstanden sein. Dass man in Krisenzeiten defensive Titel kaufen kann ist ein Paradigma, das sich eisern hält, weil es den Banken Umsatz beschert, obwohl die Märkte runter gehen. Die Empfehlung zu defensiven Titeln kann nur von Bankberatern stammen, welche in erster Linie an ihre eigene Provision und sicher nicht an die Kunden denken.

Testen Sie die Fähigkeit ihres Anlageberaters!

Immer wieder, wenn ich jemanden treffe oder mal wieder am Telefon habe, der bei einer Bank arbeitet und sich als Kundenberater oder Anlagenberater vorstellt, den stelle ich auf die Probe. Fragen Sie ihn, was er ihnen im Jahre 2008 empfohlen hätte – MIT DEM WISSEN, DAS ER JETZT HAT, NÄMLICH, DASS DIE AKTIENMÄRKTE EINBRECHEN WERDEN – und wie wir hätten an der Börse handeln sollen.

Wenn der Berater ihnen sagt, dass er empfohlen hätte, defensive Werte zu kaufen, dann wissen Sie, dass der Berater nichts wert ist! Denn dann empfiehlt er ihnen wissentlich (er weiss ja, dass auch die devensifen Titel fallen werden), wie Sie Geld verlieren werden! Er macht dies nicht mal böswillig, sondern einfach weil dies ein geltendes (aber falsches) Paradigma der Finanzwissenschaft ist.

Wenn er ihnen Gold zum Kauf empfohlen hätte, oder geraten hätte all ihre Aktien zu verkaufen (CASH is KING), dann können Sie ihrem Berater vertrauen, denn der hat dann tatsächlich eine Ahnung von Börsen und Märkten.

Nur weil jemand auf eine Bank arbeitet, sich Berater oder Analyst nennt, heisst das nicht, dass er oder sie fähig sind.

Meine Paradigmen lauten:

-        Kaufe nie devesinve Titel, denn ich will Geld gewinnen und nicht weniger verlieren als andere

-        Diversifikation soll nur die Unfähigkeit der Bankberater kaschieren, denn Diversifikation reduziert zwar das Risiko (das bezweifle ich angesichts der Tatsache, dass seit einiger Zeit alle Anlagenklassen in die gleiche Richtung laufen), allerdings reduziert Diversifikation auch den Gewinn!

Trauen sie nie einem Anlageberater oder Analysten, wenn er nicht selbständig ist. Denn wenn jemand gut ist, dann handelt er/sie mit seinem eigenen Geld und ist nicht darauf angewiesen Provisionen aus den Taschen ihrer Kunden zu ziehen. Trauen sie vor allem auch den Paradigmen aus der Finanzwissenschaft nicht! Die meisten sind veraltet und passen nicht mehr auf die volatilen Aktienmärkte der heutigen Zeit!

Handeln Sie selber und hören Sie nicht auf Berater!

Hören Sie auf ihr Gefühl: Wenn sie denken, dass die Märkte fallen, dann kaufen Sie nicht, sondern dann verkaufen sie. Wenn Sie denken, dass die Märkte steigen, dann kaufen Sie. Ihr Anlageberater weiss nicht mehr als Sie, also wieso sollten Sie auf ihn hören!

Zur der Entlastung der Schweizer Grossbank:

Die Analyse über den EURO und die beiden Szenarien, entweder PIG Statten müssen aus der Währungsunion (dann bleibt am Schluss nur Deutschland der EURO) oder dass Deutschland die Währungsunion verlassen müsste, ist exzellent. Vor allem wundert es mich, dass die Bank sich traut so etwas zu veröffentlichen. Da gibt es also doch noch Analysten, welche selbständig denken können und ihre eigenen Paradigmen entwickeln können!

Auch die Einschätzung, dass diese beiden Szenarien zwar das Beste sei, was passieren könnte, doch die Staatengemeinschaft einfach vor sich herwursteln wird, teile ich zu 100%! Die werden nichts machen, da kein Politiker seinen Kopf verlieren will. Dies wird auf dem Rücken der Steuerzahler dieser Länder ausgetragen! Zum Glück sind wir nicht in der EU!

Für diejenigen, welche sich noch nicht trauen mit dem eigenen Geld zu traden

September 01, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

Unter http://championship.rtfx.com/de/ können sich diejenigen, welche sich noch nicht zutrauen mit eigenem Geld zu handeln mit einem virtuellen Konto, mit anderen “Tradern” messen und es winken attraktive Preise.

Das hat den Vorteil, dass man, wenn man mal verlieren sollte nur virtuelles Geld verliert, und wenn man zu den besten zählt, dann gewinnt man einen schönen Bazen! :-)

Zudem gewinnt man an Erfahrung und man wird fit, dass man bald mit eigenem Geld handeln kann!

Ich bin  nur zufällig auf die Page gestossen und habe mit der Firma, welche dahinter steckt nix zu tun und weiss also nicht wie seriös das Gewinnspiel ist und welche Absichten sie haben.

Habe mir gedacht, dass ich die Preise von €20’000  nicht schlecht finde.

Da müssen wir einfach hoffen, dass der Euro in einem Jahr noch einen reellen Wert hat! :-)

Was für ein Tag

August 31, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

Was für ein Tag, kurz nachdem ich gestern meine Analyse veröffentlicht habe, ging ich im EURCHF short und habe automatische Trades eingegeben.

Diese wurden alle ausgelöst, obwohl ich gestern überhaupt nicht z

u Hause war! So muss es immer sein! :-)

EURCHF 30-8-10 Trading in Abwesenheit (1Kerze=1Stunde)

EURCHF 30-8-10 Trading in Abwesenheit (1Kerze=1Stunde)

Nachdem ich meinen Gewinn gesichert habe, bin ich gleich wieder short gegangen, weil ich daran geglaubt habe, dass die Unterstützung bei 1.30 nun reissen wird.

Meinen Stopp loss habe ich oberhalb des  38% Retracements gesetzt. Kursziel ist nach wie vor 1.275.

Chartanalyse EURCHF vom 31.8.2010 (1Kerze=1Stunde)

Chartanalyse EURCHF vom 31.8.2010 (1Kerze=1Stunde)

Wochenausblick KW35

August 30, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Trading Know-How und Tipps, Währungspaare, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

EURCHF

Nachdem es nun von 1.39 runter ging, bis auf knapp unter 1.30 sind nun meine Shortpositionen mit einem schönen Gewinn mittels Trailing-Stopp ausgestoppt worden.

Einen Blick auf die Chart rät zum abwarten. Geht der Kurs über 1.32 besteht Erholungspotential bis auf 1.38, danach wird der Kurs in neue Tiefen abtauchen und ich nenne hier mal das Kursziel von 1.275. Geht der Kurs über 1.32, werde ich kurzfristig long gehen, und entlang der Kurserholung bereits Verkaufsaufträge für eine Shortpositionierung eingeben.

EURCHF Analyse vom 30-8-10 Stundenchart (1Kerze=1Stunde)

EURCHF Analyse vom 30-8-10 Stundenchart (1Kerze=1Stunde)

Erweist sich 1.32 als Widerstand, dann werde ich sofort short gehen. Kursziel ist dann sogar unter 1.275…

Aktienmärkte:

Ich denke, dass es nun zu einer kurzen, heftigen (technischen) Kurserholung kommt, bevor es wieder abwärts geht. Fundamental wird sich wohl kaum etwas ändern.

Bärenmärkte erkennt man, wenn die Kurse langsam zerfallen und es zu heftigen, kurzen Kursanstiegen kommt. Umgekehrtes gilt in Bullenmärkten: Die Kurse steigen nur langsam, aber kontinuierlich und stark; die Kurszusammenbrüche sind meistens kleine, kurze aberheftige Crash (zu erkennen an wenigen langen Kerzen in der Chart).

Da haben wohl zwei Leute meinen Blog gelesen :-)

August 30, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse, Wirtschaft und Finanzen, UBS

Heute im Tagi:

«Die Direktion der UBS wusste alles»

Gefunden unter: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Direktion-der-UBS-wusste-alles/story/15259403

Ich habe ja immer wieder an dieser Stelle geschrieben, dass ich nicht UBS sondern die CS favorisiere, da ich vermute, dass die UBS mit der CS fusionieren werden.

Wenn wir schon dabei sind, dass andere das selbe sagen wie ich:

„Darum machen alle das Gleiche, auch wenn es noch so falsch ist“

gefunden unter: http://blog.bernerzeitung.ch/berufung/index.php/166/%E2%80%9Edarum-machen-alle-das-gleiche-auch-wenn-es-noch-so-falsch-ist%E2%80%9C/

Ich halte Wellershof für den einzigen guten Kadermann, den die UBS seit Jahren hatte!

Die interessantesten Passagen sind: “Ein einschneidendes Erlebnis für mich war zum Beispiel, dass ich es im Jahr 2007 nicht schaffte, mein Umfeld davon zu überzeugen, dass eine Rezession vor uns lag. Es lag alles so klar auf dem Tisch und ich fragte mich: Was braucht es denn noch?”

Meine Rede

“Niemand kann sagen, wo der Euro am Ende des Jahres steht. Wir wissen aber, ob er teuer oder billig ist und was die Tendenz der nächsten zwei bis drei Jahre sein wird. Solche Erkenntnisse haben Implikationen. So ist es heute absolut unsinnig, einem Kunden, der das Risiko scheut und eine moderate Rendite erzielen will, einen Obligationenfonds zu verkaufen. 99 Prozent der Banken machen aber genau das.”

In meinem Buch schreibe ich, dass Anlageberater der Banken keine Finanzspezialisten sind, sonder nur Anlageverkäufer. Die meisten verstehen nicht, was sie ihren Kunden verkaufen.

“Es ist nicht nur unsinnig, sondern ungeheuerlich und fahrlässig. Es gibt kein vernünftiges Szenario, wie ein Kunde beim zu erwartenden Zinsniveau mit Obligationen nach Steuern und Bankgebühren in den kommenden Jahren eine positive Rendite erzielen könnte. Trotzdem halten nicht nur Privatpersonen, sondern auch Pensionskassen und Lebensversicherungen wegen veralteter Anlagevorschriften einen viel zu hohen Anteil an Obligationen.”

Auf die veralteten Anlagevorschriften bin ich in meiner Master-Arbeit auch eingegangen.

Lesen Sie das interessante Interview, es ist sehr Aufschlussreich.

Wochenrück- und Ausblick für KW34

August 21, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

Ich möchte mal an meine Einschätzung vom 31.7.2010 erinnern: http://rene-neuweiler.ch/?p=2273

Ich denke ich habe alles richtig gemacht! :-)

EURCHF

Im EURCHF sind wir nun bei 1.3146. Ich habe vermutet, dass er um die 1.40 drehen wird. Effektiv hat er bei 1.3924 sein mittelfristiges Hoch gefunden. Ich habe während dem Aufstieg an wichtigen Punkten Verkaufsaufträge gesetzt, sodass ich beim freien Fall des Euros automatisch dabei war.

Nun wird sich zeigen, ob die 1.30 ein so starke Widerstand sein wird wie überall vermutet, oder ob der Kurs durchsegeln wird, wie ich es für möglich halte.

Ein Blick auf die Wochenchart zeigt uns das Kurspotential:

EURCHF Woche-21.8.2010 (1Kerze=Woche)

EURCHF Woche-21.8.2010 (1Kerze=Woche)

Variante 1: Wenn die 1.30 halten, dann wird die technische Erholung sicher bis auf 1.35-1.36. Ich werde meine Shortposition schliessen, ev. mit einer kleinen Position long gehen aber vor allem die Erholung nutzen, um Verkaufsaufträge zu setzen.

Variante 2: Wenn die 1.30 nicht halten, dann ist der Weg nach unten offen. Ich habe meine Gewinnmitnahmeorders (für diejenigen Positionen, in welchen ich keinen Trailingstopp gesetzt habe) auf 1.2750 gesetzt.

Mittel- bis Langfristig halte ich an meiner Einschätzung, welche ich an dieser Stelle immer wieder erwähnt habe, fest: Es wird im EURCHF wie beim USDCHF in Richtung Parität gehen.

EURUSD

Beim Währungspaar EURUSD bin ich mir noch immer nicht sicher. Da stehen sich zwei marode Währungen gegenüber. Der USD wird von seinem Safe Haven Status profitieren, doch widerstrebt sich in mir alles, auf eine marode Währung zu setzen, welche in der Theorie steigen muss, wenn die Börsen crasht, insbesondere dann, wenn es die US Börse betrifft. Ich traue doch nicht der Währung des Landes, an welcher die Börsenkurse fallen, weil es in wirtschaftlichen Problemen steckt. Eine solche Währung kann doch keinen Save Haven Status haben…

Das selbe gilt beim EURO. Ich warte täglich auf die Nachricht, dass eine Spanische Bank Konkurs anmeldet. Es ist verdächtig ruhig an dieser Front. Man ist in Europa wohl froh, dass sich der Blick in Richtung USA gewendet hat, und die eigenen Probleme im Moment kein Thema sind.
Dennoch sind die Probleme Europas nicht minder kleiner. Vor allem, wenn die US Börsen weiter crashen, dann haben wir das Szenario, das beim so gloreich bestandenen Stresstest skizziert wurde, bald erreicht. Zur Erinnerung. Ganze 7 europäische Banken haben das Szenario einer leichten Rezession nicht überstanden!!!

Zwar ist EURUSD mein bevorzugtes Währungspaar um zu handeln, da es sehr liquide ist und man am wenigsten Spread zu bezahlen hat. Doch im Moment meide ich das Paar, da ich es nicht einschätzen kann.

Aktienmärkte

Meine Einschätzung vom 14.8.2010 scheint sich zu bestätigen. Aber Achtung: die SKS Formation ist sich erst am Ausbilden! Sie wurde noch nicht bestätigt…. Doch sie ist auf gutem Wege dahin.

Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Es wird bis in den Herbst hinein mit kurzen Zwischenaufschwüngen runter gehen. Ich bin short und werde dann die Gelegenheit nutzen, um long zu gehen.

Es gibt zu viele Idioten!

August 14, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare

Es gibt so viele Idioten auf dieser Welt.

Habe heute wieder mal festgestellt wie viele geistig minderbemittelte Idioten es auf dieser Welt gibt, welche rücksichtlos durchs Leben gehen und denken die Welt gehöre Ihnen.

Janu, Hauptsache der EURCHF macht, was vorauszusehen war. Wie ich immer wieder geschrieben habe, habe ich eine Erholung auf 1.39-1.40 erwartet, bevor es wieder Richtung Süden(1.30)  geht. Ich war zwischen 1.36 und 1.39 gegen meine Überzeugung  long (allerdings mit einem engen stopp loss).

Als ich das Tempo gesehen habe, mit welchen die Erholung von statten ging, habe ich es kurzzeitig sogarfür möglich gehalten, dass der EURCHF sogar auf 1.44 hätte steigen können. Zwar wäre das fundamental gegen jegliche Logik gewesen, doch Währungskurse sind genau so unlogisch wie Aktienkurse. Die Händler schauen selten auf Fundamentaldaten, sondern sind zu 80% psychologisch getrieben. Die Idioten machen die Kurse. Ohne Grund ist der EURO gestiegen. Die Kunst an der Börse ist es, die Idoten (die Masse) zu lesen und zu erkennen, was die Idioten machen. Man muss einfach immer schlauer sein, als die Idioten. :-)

Ein solch Grundlos getriebener Kursanstieg nennt man Blase. Eine Blase hat die Eigenschaft, dass sie plötzlich oftmals auch ohne erkennbaren Grund platzen kann. Doch sie kann oft auch länger wachsen, als man denkt, das ist der Fluch an Blasen. Wie gesagt, ich hätte mich nicht verwundert, wenn der EURCHF noch auf 1.44 gestiegen wäre. 1.38-1.39 waren technisch vorhersehbare Kurskorrekturen gewesen, aber bei dem Tempo der Erholung hätte ich es für möglich gehalten, dass die Menschen weiter übertreiben. Denn wie einleitend gesagt: es gitbt so viele Idioten auf dieser Welt (natürlich nun in einem andenen Kontext! :-)

Nun ist sie beim EURCHF geplatzt und das Wochen-Chartbild hat mich etwas erschrecken lassen:

Wochenchart EUR CHF (1Kerze=1Woche)

Wochenchart EUR CHF (1Kerze=1Woche)

Die Wochenchart verheisst nichts gutes und nach dieser Chart sind Kurse in den nächsten Monaten bis 1.25-1.28 möglich.

Ich werde mich entsprechend positionieren.

Die Börsenindexe sind wieder einmal an einem interessanten Punkt angelangt. Ich habe letzte Woche meine Shortposition im  S&P500, Dow und Dax ausgebaut, weil ich den Anfang einer SKS Formation vermutet habe. Nun sind wir an einem Punkt an dem sich die SKS Formation bestätigt oder sie doch nicht eintritt. Wenn sie sich verflüchtigt, werde ich die Shortpositionen auflösen oder ausstoppen lassen.

Wird sie jedoch bestätigt, dann werden wir einen heissen Herbst sehen. Nach SKS Regel ist dann eine Korrektur resp. ein Crash um bis zu 50% möglich. Habe nun ein paar Langfristpositionen aufgelöst.

S&P 500 Tageschart  vom 14.8.2010 (1Kerze=1Tag)

S&P 500 Tageschart vom 14.8.2010 (1Kerze=1Tag)

Zwar habe ich die Korrektur erst eine Woche später erwartet, weil in vielen Ländern noch Ferien sind und die Junior-Trader meist nicht die Kompetenz haben um short zu gehen, doch da ich den Kurszerfall erwartet habe, war ich bereits entsprechend positioniert. War ja keine Überraschung.

Ich werde mal abwarten, ob sich die Trends bestätigen und mit den Trends gehen.

Ich wünsche allen eine gute Woche.

Lassen Sie sich von A**löchern nicht den Tag verderben.

Ein paar Bemerkungen zur vergangenen Woche und ein Ausblick

Juli 31, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Fokus, UBS, Währungspaare, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

UBS Bericht:
Die UBS wird wieder in alle höhen gelobt, weil Sie wieder Gewinne schreibt. Interessant ist, dass der Gewinn ausgerechnet aus dem Bereich des Investmentbankings stammt. Also in einem Bereich, in dem andere Banken wie Goldman Sachs (welche im Gegensatz zur UBS eine richtige Investmentbank ist) im letzten Quartalsbericht VERLUSTE geschrieben haben! Irgendwie wird in der Finanzpresse darüber hinweggeschaut. Solche Gewinne sind im Investmentbereich nur möglich, wenn man zu hohe Risiken eingeht!

Entgegen der Finanzpresse, bin ich bei der UBS noch immer skeptisch eingestellt. Ich würde mich freuen, wenn man den Gewinn im Investmentbanking mal genauer unter die Lupe nehmen würde. Ich gehe lieber kein Risiko ein und verpasse mal einen Kursanstieg, als dass ich einsteige, wenn ich die Kursbewegende NEWS hinterfragen muss und daran grosse Zweifel habe. Natürlich wprde ich es mir wünschen, dass die UBS endlich den Renk gefunden hat…

USDCHF

Die seitwärtsdendenz mit schmalen Bollingerbändern bringt eine geniale Tradingchance. Zwar deuten die schmaclen Bollingerbänder einen starken Ausbruch an, doch leider nicht in welche Richtung.

Der Kurs pendelt zwischen1.0375 und 1.0680.

Ich habe oberhalb von 1.0680 einen Kaufauftrag mit relativ engem SL gesetzt mit Kursziel 1.08-1.9. zudem habe ich einen Verkaufsauftrag unterhalb von 1.0375 gesetzt mit Kursziel Parität oder sogar 0.80.

So bin ich bei der sich ankündigenden grossen Bewegung in jedem Fall mit dabei:

Chartanalyse USDCHF per 31.8.2010 (1Kerze=1Tag)

Chartanalyse USDCHF per 31.7.2010 (1Kerze=1Tag)

Da ich denke, dass der Kurs erst in Richtung 1.09 gehen wird, bevor er auf 0.80 abfallen wird, bin ich bereits long, mit einem SL unter 1.0375. Fällt der Kurs unter 1.0375 werde ich zeitgleich ausgestoppt und gehe short. Steigt der Kurs über 1.0680 wird meine Longposition pyramidisiert.

EURCHF

Langfristig: Hier befinden wir und langfristig in einer Abwärtsbewegung mit Kurszielen von 1.30-1.31, bei einem Durchbruch der 1.30er Unterstützung sind auch Kurse von 1.20 nicht undenkbar.

Mittelfristig: befinden wir uns jedoch in einer technischen Erholung, da der Markt stark überverkauft ist. Ich denke nach wie vor, dass die Erholung bis an die 1.40er allenfalls sogar etwas höher gehen wird (weil die falsche Euphorie die Kurse gut und gerne noch zusätzlich antreiben kann).

Chartanylse EURCHF 31.8.2010 (1Kerze=1Tag)

Chartanylse EURCHF 31.7.2010 (1Kerze=1Tag)

Kurszfristig: In den letzten Tagen haben wir eine technische Erholung des mittelfristigen positiven Trends gesehen. Ich denke nicht, dass dieser kurzfristige Kurszerfall der letzten Tage bereits wieder die EUR Baisse eingeleutet hat, sondern dass der Kurs nun in Richtung des Mittelfristtrends mit Kurszielen von 1.40 gehen wechseln wird.

Auf gut Deutsch gesagt, es ist ein typisches Sägeblattmuster zu erkennen. Die Kurse Kämpfen sich langsam in Richtung der 1.40, bevor sie m.E. wieder in Richtung 1.30 fallen.

Ich werde weiterhin nach dieser Analyse traden und löse nun meine kurzfristigen Shortpositionen auf und gehe long mit SL unter 1.35.

EURCHF Wochenausblick

Juli 26, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare, aktuelle Börsenanalysen und Wochenanalysen

EURCHF

Angesichts der Tatsache, dass der Stresstest nichts gebracht hat und sich die Wirtschaftslage fundamental nicht geändert hat, bin ich mittel und langfristig positiv für den Schweizer Franken eingestellt. Nach dem Kursanstieg des EUR in den letzten Tage/Stunden wurde ich auch bei der langfristposition mit dem Trailingstopp ausgenockt.

Schaut man auf die Wochenchart, dann erkennt man, dass der EURCHF Erholungspotential bis 1.40 hat. Das bärische Chartbild, wird dabei jedoch nicht gestört. Mittel und langfristig wird es mit dem Euro unter 1.3 gehen. Die Frage stellt sich nun jedoch einfach, wie weit wird die Erholung gehen und wird die SNB die Gelegenheit nutzen, um ihre EURO Bestände abzubauen? Dann wird sich der Verkaufsdruck wieder erhöhen.

EURCHF-27-7-10 Wochenchart (1Kerze=1Woche)

EURCHF-27-7-10 Wochenchart (1Kerze=1Woche)

Werde bei 1.38 und 1.40 langfristige Shortpositionen setzen. Kurzfristig, werde ich bei 1.37 long gehen mit SL unter 1.365 und Kursziel 1.38-1.40. Alternativ werde ich short gehen, wenn der Kurs unter 1.36 fällt.

Investoren sind wie Säue und fressen, was ihnen vorgeworfen wird….

Juli 26, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage

Stresstest war eher PR-Kampagne, um das Vertrauen in das europäische Bankensystem zu stärken. Ein Stresstest ohne Staatspleiten einzukalkulieren, ein Stresstest, der nur von einem Kurszerfall an den Aktienmärkten von 20% voraussieht (ich halte einen Kurszerfall von 50% für realistisch), ein Strestest, der nur das Handelsbuch einbezieht und die Abschläge auf den viel grösseren (und wichtigeren) Bankbuch nicht in den Test einbezieht etc. hat es nicht verdient als Stresstest bezeichnet zu werden. Es ist bedenklich, dass bei diesem schwachen Szenario ganze 7 Banken durchfallen und sollte zeigen, wie schwach das europäische Bankensystem aufgezeigt ist! Da sollten jedem Investor die Alarmglocken läuten!

Doch das Ziel der CEBS war ganz eine andere und das hat der Test wohl erreicht, es war kein Stresstest, sondern eine Imagekampagne, welche ein (oberflächlich) positives Licht auf die Banekn werfen wollte und das Ziel hat sie wohl erreicht:

Da die meisten Investoren noch immer kennzahlenorientiert sind und nicht darauf achten, ob die Kennzahlen auf realistischen Daten beruhen, denke ich, dass die Märkte kurzfristig steigen können (tun sie Ende Juli Anfang August ohnehin meistens (Junior-Trader gehen nur long).

Es würde mich stark wundern, wenn die Kurse bereits heute gegen Süden wandern würden, weil die Investoren das falsche Spiel der EU erkannt haben. Die Investoren sind i.d.R. wie Säue und fressen die Zahlen, die ihnen vorgeworfen werden, ohne sie zu hinterfragen (kurzfristige Shocks). Da die Märkte (zum Glück) jedoch zur Effizienz tendieren, werden diese Fehlinformationen und daraus resultierenden Fehlkurse mittelfristig korrigiert.

Wenn der Dow Jones die 10550-10645 nach oben durchbricht, ist das ein kurzfristiges, aber starkes bullen signal! Ich werde dann meine kurzfristigen Shortpositionen auflösen (Stopp Loss)  und entweder mit Kursziel 1120 long gehen oder bei rund 1120 wieder short gehen (Situative Entscheidung).

DowJoneChartanalyse vom 26.7.2010 (Tageschart 1Kerze=1Tag)

DowJoneChartanalyse vom 26.7.2010 (Tageschart 1Kerze=1Tag)

Das ändert jedoch nichts, daran, dass ich mittel- und langfristig bärisch bin. In Japan spitzt sich die Schuldenkrise in den nächsten 2 Jahren dramatisch zu:

-         In China wird in den nächsten 1-2 Jahren der Immobilienbubble platzen.

-        In Europa sind die PIIGS Staaten noch immer gefährdet und stehen vor einem Totalausfall.

-        Welche Konsequenzen die Verdoppelung der $-Geldmenge auf die US Wirtschaft haben wird, kann ebenfalls nur erahnt werden.

Ich wäre gerne Bullisch und würde viel lieber auf steigende Kurse setzen (was ich höchsten kurzfristig tue), doch die Fundamentaldaten verheissen leider nach wie vor nix gutes.

Stresstest war sinnlose Übung ohne klaren Ergebnisse

Juli 25, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen

Ich muss zugeben, ich habe mehr vom Stresstest der Banken im EU-Raum erwartet. Vor allem finde ich es schade, dass man den Stresstest so ausgestaltet hat, dass möglichst viele Banken den Test bestehen.

Ich frage mich, was das für ein Stresstest sein soll, wenn man nur das Investitionsvermögen, jedoch nicht das Anlagevermögen dem Stresstest unterzieht????? Manchmal frage ich mich, was für Idioten entscheiden solche Dinge? Was ist deren Motivation?

In der Finanzpresse wird gejubelt, dass nur 7 der 91 Banken den Stresstest nicht bestanden haben (davon 6 welche man ohnehin erwartet habe). Meiner Meinung nach müsste die Schlagzeile heissen: Obwohl der Stresstest die Hürden sehr tief angelegt haben, haben ganze 7 Banken nicht bestanden. Ich habe mir die skizzierten Szenarien angeschaut, welche als eher unwahrscheinlich bezeichnet wurden. M.E. waren die Szenarien mehr als Wahrscheinlich und ich vermute, dass diese Szenarien in 1-2 Jahren durchaus realistisch sein können.

Die EU hat die Chance verspielt, dass sie hätte die Banken darauf sensibilisieren können, wo sie wirklich stehen, um Massnahmen zu ergreifen.

Nun sind wir gleich weit wie vor dem Stresstest: Es wird weiter gewurstelt wie zuvor.

Was heisst das:

1. Die Junior-Trader werden die vermeidlich positive Nachricht, dass „nur“ 7  Banken den Stresstest nicht positiv aufnehmen und ich denke es kommt kurzfristig durch diese Kurzsichtigkeit zu Kursanstiegen.

2. Da sich fundamental nichts geändert hat (m.E. hat sich der Zustand sogar verschlechtert, da sich die Banken nun in falscher Sicherheit wähnen), bleibt meine Mittel- und langfristprognose bärisch.

Ruland sieht es ähnlich wie ich:“ “Der Test war so gestaltet, dass möglichst wenige Institute herausfallen”, betont Ruland. Es habe sich letztlich bestätigt, was im Vorfeld bereits durch die Presse gegangen sei. Die Kriterien seien viel zu lax gewesen, wobei vor allem der Umstand, dass lediglich die Handelsbestände einem Test unterzogen worden seien, nicht jedoch die Anlagebestände, gravierend sei.“ (finanztreff.de, 23.7.2010)

Hat die SNB einen zu hohen Leverage und ist sie sich des Risikos überhaupt bewusst?

Juli 22, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Philosophie und Hobby, Politik, Recht und Politik, Währungspaare

Ich habe heute die Finanzpresse durchleuchtet und viele Berichte über den 14 resp. 4 Mrd Verlust der SNB gelesen und bin etwas erschrocken. Im Weiteren habe ich mir die Bilanz der SNB und weiter Zahlen und Statistiken der auf der Homepage der SNb veröffentlichten Dokumente analysiert.

Bis Ende Winter habe ich die Devisenmarktinterventionen der SNB begrüsst, um die Schweizer Wirtschaft zu stützen. Solange diese Interventionen vertretbar sind fand ich das in Ordnung. Doch als ich erfahren hat, wie stark die SNb interveniert um den Kurszerfall des EUROS mehr schlecht als recht aufzuhalten, habe ich meine Meinung geändert. Man sollte die Währungen dem freuen Markt überlassen. Das Risiko und die Verluste welche die SNB nun seit diesem Frühling eingegangen ist, steht mit dem Nutzen in keinem Verhältnis. Die Wirtschaft muss halt mit einem starken CHF umgehen können.

Ich habe mal die kommunizierten Zahlen aufbereitet.

2009 beliefen sich die Währungsreserven der SNB noch auf 95 Mrd.

Bis Mai 2010 häufte die SNB Währungsreserven von 232 Mrd an. Davon sind 159 Mrd EURO!

Im Gegenzug dazu stehen die Goldreserven mit mageren 45Mrd klein aus. Im Moment ist unsere Währung also nicht mit Gold gesichert, sondern mit EURO «geunsichert»!

Die Währungsverluste konnten im letzten Halbjahr noch mit den Gewinnen auf dem Gold aufgefangen werden. Inzwischen sind die Goldreserven beinahe unwesentlich klein geworden, sodass die Währungsverluste mit den Goldgewinnen nicht mehr ausgeglichen werden können.

Sinkt der EURO in nächster Zeit auf 1.25-1.20 (was durchaus im Bereich des Möglichen ist), dann resultiert für die SNB ein Verlust von weiteren 14-21Mrd. Dabei habe ich noch nicht berücksichtigt, dass die SNB weiter EUROs dazu kauft und die Position und den Leverage damit noch mehr vergrössert.

Die SNB macht den selben Fehler, welche Tradinganfänger immer wieder machen. Wenn sie im Verlust sind, dann erhöhen Sie ihre Position, anstatt den Verlust zu minimieren und die Position zu verkleinern oder ganz zu verkaufen.

Jeder Trader weiss, dass wenn man seine Position vergrössert, wenn man im Verlust ist, die Risiken plötzlich enorm gross werden und die Verluste plötzlich exponentiell wachsen!

Natürlich ist die SNB kein Trader und verfolgt andere Ziele. Doch ich frage mich, ob sie beachtet, dass ihre Verluste nun ebenfalls exponentiell wachsen können. Welche Risiken eine solch hoher Leverage birgt, den die SNB im Moment aufgebaut hat und wie man damit umgeht, können nur erfahrene Trader abschätzen! Ich möchte nicht in der Haut der SNB verantwortlichen stecken. Jeder Pip Kursverlust wirkt sich massiv auf die Bücher der SNB aus. Kursverluste vernhindert werden können nicht, sie können nur etwas abgefedert werden, indem die SNB noch mehr EUROs kauft und somit das Risiko und den Leverage noch mehr erhöht. DAS IST EIN TEUFELSKREIS!!!

Natürlich kann eine SNB unendlich viele CHF drucken, um damit die Verluste zu schmälern. Doch droht dann Inflation, was ebenfalls schädlich für die Wirtschaft ist.

Da ich auch den Untergang des Euros für möglich halte, frage ich mich, ob die SNB einen Stopp loss gesetzt hat. Mal angenommen der EUR fällt auf 1.10 und die SNB wird dann gezwungen rund 40Mrd Verlust zu realisieren, dann würde das den Druck auf den EUR massiv erhöhen und der EUR würde auf 0.80 fallen. (das ist nur ein Gedankenspiel). Was ich damit sagen möchte ist, dass auch eine SNB irgendwann Verluste realisieren muss. Wenn sie nicht bald damit beginnt die EUROS zu verkaufen, dann muss sie dies unter Umständen genau dann tun, wenn der Zeitpunkt falscher nicht sein könnte.

Weitere Zahlen um zu zeigen, in welchem Verhältnis die Währungsreserven von 232Mrd sind:

Wert der Goldreserven: 45Mrd

Gewinn der FED: 46 Mrd (höchster Gewinn der Fed seit 96 Jahren) Die USA hat 314 Millionen Einwohner die Schweiz knapp 7 Millionen)

China hat mit 2000Mrd Dollar nur knapp 10mal höhere Währungsreserven als die Schweiz, obwohl China über 140 mal mehr Einwohner hat.

Während die SNB für 159 Mrd EUROs gekauft hat, hat die EZB NUR 60 Mrd Euro in südeuropäische Staatsanleihen (hauptsächlich griechische) investiert. Der Euroraum ist jedoch um ein vielfaches grösser als die Schweiz. Das heisst die kleine Schweiz hat in absoluten Zahlen ein höheres Risiko aufgenommen, als die grosse EU.

Im Tagblatt steht heute, dass die SNB zeitweise höhere Eurobestände hatte als die EZB!!!!??? Da kann doch etwas nicht stimmen! –> Der EURCHF ist total fehlbewertet und wär ohne die Interventionen der SNB m.E. schon lange bei der Parität 1EUR=1Fr abgelangt. Da Markteingriffe IMMER innefizient sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Währungspaar fair bewertet ist.

Ich denke, dass sich der EURO heute etwas stabilisieren kann (seitwärts) bevor es morgen Abend rund gehen wird, wenn um 18Uhr die Ergebnisse der Stresstest der Europäischen Banken veröffentlicht werden. Ich erwarte, dass die Zahlen schöngeredet werden, um nicht zu viel Unruhe zu verursachen. Doch die Zahlen alleine werden ein deutliches Bild sprechen.

(Quellen: Tagblatt von heute Seite 20, Handelsblatt Seite 32-33, Handelszeitung S. 3 immer die gedruckte Ausgabe. Das ist so meine tägliche Lektüre zusätzlich lese ich täglich auch noch die gedruckte Ausgabe des Wall Street Journals, doch die haben heute nix über den SNB Verlust geschrieben…)

Und wieder rund 100 Pips

Juli 22, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Währungspaare

Natürlich darf man nicht in Euphorie verfallen, denn jeder Trading Tag ist anders als der letzte. Dennoch lassen sich paralelen erkennen:

EURCHF-22-07-2010 (1Kerze=1Stunde)

EURCHF-22-07-2010 (1Kerze=1Stunde)

Werde nun wieder/weiter Short gehen. SL  etwas über 1.344.

Zudem setze ich einen zusätzlichen Stop Auftrag, das heisst ich erhöhe die Shortposition, wenn der Kurs etwas unter die 1.33680 fällt.

Und das, obwohl ich eigentlich Ferien machen wollte! :-)

P.S. Happy B-Day mein Schatz!

Was für ein Trade: 157 Pips nur ein paar Stunden nach Veröffentlichung meiner Analyse

Juli 21, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare

4-5h nachdem ich gestern hier in meinem Blog meine Prognose (hier gehts zu meiner gestrigen Analyse) veröffentlich habe, hat sie sich bewahrheitet und der EURO stürzte ab.

Die Chartkonstellation war so klar wie nur selten. Die Technik und alle Indizien haben diese Kursbewegung angezeigt. Natürlich wäre es auch trotz all diesen eindeutigen Indizien möglich gewesen, dass der Trade in die Hose gegangen wäre, denn die Währungsmärkte sind leider zu oft willkürlich, aber dafür setzt man ja Stopp Losse.

Allerdings waren die Charttechnischen Indizien gestern morgen derart offensichtlich, dass man den Trade einfach eingehen musste, auch wenn er gegen den kurzfristigen Trend gerichtet war, diese Trandwende hat sich einfach abgezeichnet. Das war so, als ob 5 der 6 Lottozahlen von heute Abend heute morgen schon in den Zeitung standen. M.E. wahr die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs dreht bei 80-90%. Denn ausser dem kurzfristigen Trend gab es kein Indikator, der weiter steigende Kurse angezeigt hat. An der Börse kann man leider nicht so oft sagen: “Das konnte man ja voraussehen!” Gestern konnte man den Crash voraussehen!

Chartanalyse Euro CHF vom 21.7.2010 (1Kerze=1Stunde)

Chartanalyse Euro CHF vom 21.7.2010 (1Kerze=1Stunde)

Als ich meine Analyse erstellt habe stand der EURCHF bei 1.366, stieg noch kurz an und ist dann auf 1.35 gefallen. Der Trade ergab einen Gewinn von 157 Pips. Allerdings habe ich nur einen Teil als kurzfristigen Gewinn realisiert. Denn ich bleibe bei meinem mittelfristigen Kursziel von 1.30.

Kurzfristig bin ich heute morgen (nach der Kurserholung der letzten Stunden) wieder bei 1.35744 short gegangen mit einem SL über 1.36.

Ich habe also zwei gleiche Trades mit unterschiedlichen Zeithorizonten im selben Währungspaar am laufen.

Ich wünsche weiterhin allen ein gutes Trading.

P.S. lassen Sie sich nicht von meinen Analysen beeinflussen! Ich trade, was ich sehe! Ich würde nie auf andere Analysten hören. Ich schreibe meinen Blog nicht für Sie, sondern als Tradingtagebuch. So kann ich meine Analysen in einer einfachen Datenbank festhalten. Wenn Sie aufgrund meiner Analysen Traden, dann tun Sie dies immer auf eigenes Risiko. Jeder ist für seine Trade selber verantwortlich.

Analyse EURCHF

Juli 20, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare

Früher als erwartet melde ich mich aus der Sommerpause:

Der EURCHF befindet sich nun charttechnisch in einer interessanten Position. Die Erholung ist nun an einem 3-fachen Fibonacci-Retracement-Level angelangt:

Langfristig vom Level vom 11. August 2009: 23.6%Retracement bei ca. 1.3699)

Mittelfristig, beginnend von dem Abverkauf des Euros am 24. Mai 2010: 28.2%Retracement bei ca. 1.3669

Kurzfristig, ausgehend vom kurzfristigen Höchstkurs vom 15. Juni 2010: 61.8% Retracent bei ebenfalls ca. 1.3669.

Chartanalye EURCHF vom 20.7.2010

Chartanalye EURCHF vom 20.7.2010

Das scheint mir ein gutes Niveau für eine Shortposition resp. Ausbau der Shortposition. Auf jeden Fall sollten die Stopp Losse etwas über 1.3699 liegen, da die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass das Währungspaar an diesem Punkt wieder Richtung Süden dreht und wieder in Richtung 1.30 geht.

Wird dieses Retracement nach oben durchbrochen, dann wird 1.3817 ein leichter und 1.40 ein sehr starker Wiederstand sein, welche wieder Short Gelegenheiten darstellen.

Wie bereits erwähnt sind die Märkte vor allem im Sommer unberechenbar, weil die Junior-Trader am Werk sind und es kann durchaus sein, dass die Erholung kurzfristig noch weiter geht. Was jedoch klar ist, ist dass die momentane Dollar-Schwäche auf keinen Fall eine EURO-Stärke sein kann. Diesbezüglich baut sich ein Bubble auf, der bald platzen wird. Den EURUSD kann ich nach wie vor nicht einschätzen. Einige Analysten rufen schon den Bullenmarkt aus, doch das kann ich mir nicht vorstellen, weshalb ich die Finger davon lasse. M.E. ist auch das durchbrechen des langfristigen Abwärtstrendkanals noch kein Grund einen Bullenmarkt zu sehen. Ich vermute viel eher ein Fehlsignal, das einige Trader auf dem falschen Fuss erwischen wird. Ich steige lieber erst später ein, wenn die Sache klar ist.

Bei dem Dow Jones und den anderen Aktienmärkten scheint sich mein Szenario zu bewahrheiten. Der Crash kommt nicht jetzt, sondern erst nach einer gewissen Erholung.

Tipp an alle Käufer meines Buches:

Juli 18, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börsenbrief - Stocks und Anlage, Feedback, Updates zu meiner Anleitung: Reich durch die Finanzkrise

Tipp an alle Käufer meines Buches: „Reich werden durch die Finanzkrise“ (ISBN Nr. 978-3-8391-1752-1)

Ich gebe ja sonst nie solche Tipps und auch dieser Tipp soll nur zum Nachdenken anregen und keine Empfehlung sein:

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht resp. ins Auge gefasst, dass BP ein gefallener Engel nach meiner Definition im Buch sein könnte?

Jetzt wurde das Bohrloch gestopft und es ist möglich, das BP trotz den drohenden Klagen in den USA nicht Konkurs geht (Der Konkurs ist zwar möglich aber mit dem Risiko muss man leben. Wenn BP nicht Konkurs geht, dann kann der Aktienkurs nur noch steigen).

Ich persönlich behandle BP und vor allem ihre Mitstreiter seit einem Monat als gefallenen Engel und gehe im Fall Borloch genau so vor, wie es meine Strategie im Buch verlangt. Habe mich dazu entschlossen, sie daruaf aufmerksam zu machen, da es ja sonst im Moment nicht so viele “Gefallene Engel” gibt. Aber natürlich gibt es (vor allem bei den Indexen) einige Shooting-Stars für die umgekehrte Strategie.

Dieser Blogeintrag ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung, sondern soll lediglich zum Nachdenken anregen. Jeder Trader handelt eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko.

Update:

Denken Sie daran, dass Sie im Auge behalten, wann ich diesen Blog-Eintrag geschrieben habe!!! Sobald in den Ölwerten ein Rebound stattgefunden hat, ist es schon zu spät. Zudem denken Sie daran, dass ich immer nur Hinweise zum Nachdenken gebe und NIE Kaufempfehlungen. Da ich zu dem Eintrag sehr viele Rückmeldungen will ich meinen Eintrag etwas konkretisieren:

Als Die UBS in Folge der Finanzkrise gefallen ist, habe ich mit meiner Strategie vor allem in CS investiert, denn die ist fast genau so tief gefallen, wegen der UBS. Nur war die Wahrscheinlichkeit eines Konkurses bei der CS massiv kleiner und daher die Chance, dass sich die CS mehr und vor allem schneller erholen wird als die dierekt betroffenen Banken, viel grösser. Hat eine Unternehmung ein Problem, dann reisst es andere oft mit in die Tiefe, doch die anderen Kurse erholen sich dann relativ schnell. Das selbe gilt, wenn es bei dem Wert, den man betrachtet, keine idealen Produkte gibt. Dann muss man weiter herum schauen und z.B. Werte nehmen, welche im Umfeld der gefallenen Engel tätig sind.

In der Schweiz ist z.B. eine solche Firma Transocean aber es gibt auch weitere Firmen, welche in der selben Branche arbeiten und mit BP in die Tiefe gezogen wurden, egal, ob sie dabei mitverantwortlich waren oder nicht. Auch der Ölpreis hat sich mitbewegt. Ich arbeite so, dass ich mich nicht nur auf etwas konzentriere (Tunellblick), sondern versuche auch links und rechts zu schauen. Natürlich gelingt mir das auch nicht immer.

Aber wie gesagt, behalten Sie im Auge, wann ich den Artikel geschrieben habe, ev. ist es jetzt schon zu spät. Ich habe meine Transaktion Anfangs Juni gemacht, als noch nicht absehbar war, dass das Loch geschlossen wird.

Im Weiteren sollten Sie den Disclaimer-Eintrag ebenfalls bechten.

Meine Einschätzung für den Sommer und Herbst – reduzierte Blogaktivität im Sommer

Juli 18, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Gold, Trading Know-How und Tipps, Währungspaare

Wie sie gemerkt haben, mache ich in der Ferienzeit wenig Blogeinträge. Das hat den Grund, dass ich im Sommer immer vorsichtig am Markt agiere. Denn Erfahrungsgemäss kann es einem Trader im Sommer die Performance massiv verhauen, da der Markt willkürlich handelt. Ich vermute das liegt daran, dass alle Chef-Trader bei den Investmentbanken in den Ferien sind und nur die Junior-Trader am arbeiten sind. Die handeln oftmals nicht logisch oder haben nur die Kompetenzen long-Trades einzugehen oder keine Ahnung was. Auf jeden Fall handle ich im Sommer entweder gar nicht oder noch vorsichtiger als sonst.

Z.B. haben wir am Freitag eine Absturz im US Markt, der war logisch und nachvollziehbar. Der EURUSD hat darauf logisch reagiert und der EUR hat gewonnen. Dass aber der CHF der CAD, NOK, AUD gegenüber dem EURO verlohren haben, ist unlogisch. Da interpretieren die Juniorhändler wohl die Wirtschaftslage falsch. Die Dollarschwäche ist nicht automatisch eine EURO stärke. Der EURO hätte in den sicheren Währungen nicht in selben Mass zulegen sollen wie gegenüber dem US Dollar. Wir haben weiterhin eine Dollar UND Euro-Schwäche.

Werde diese Arbitrage dazu nutzen, um gegenüber den sicheren Währungen die EUR short Positionen zu eröffnen oder auszubauen. Denn Fundamental hat sich nur die Wirtschaftsauassicht in den USA verschlechtert. Die Aussicht im Euroraum ist dadurch jedoch nicht besser geworden sondern noch immer scheisse. (fundamental).

Charttechnisch muss man nun jedoch etwas aufpassen mit den Short-Positionen, da sich in einigen Charts inverse SKS Formationen ausbilden (die sind jedoch nicht so stark zu gewichten wie die Fundamentaldaten). Sobald das Rating für Spanien gesenkt wird oder die erste Spanische Bank hopps geht, wird der EURO gegenüber den sicheren Währungen wieder fallen. Was er gegenüber dem Dollar machen wird, weiss ich nicht, ich vermute der Dollar wird steigen, da die Devisenhändler leider noch immer nicht gelernt haben analytisch zu denken und nur nach actio reactio handeln. Sie differenzieren zu wenig.

Meine Einschätzung für das nächste Börsen-Halbjahr:

Ich glaube nicht dass der Kursabfall im Dow Jones aufgrund der schlechten Nachrichten vom letzen Freitag bereits einen Crash eingeläutet hat. Denn zuviele Trader und Analysten haben diesen erwartet (so auch ich). Erfahrungsgemäss kommt der Crash nicht dann wenn er von so einem breiten Publikum erwartet wird. Schaut man auf die Charts vergangener Jahre, kam es Ende Juli und Anfang August meist zu etwas höheren Kursen. Die Kursanstiege waren jedoch immer moderat. Wie gesagt, ich denke das rührt daher, dass die Junior-Trader nur long gehen dürfen.

Ich denke, dass die rückkehrenden Trader den üblichen Sommeranstieg (verursacht durch die Junior-Trader) bullisch werten und es dann noch etwas nach oben gehen wird und es dann im Herbst crashig wird. Die Indexe werden auf die alten Tiefstände vom Frühling 09 runter gehen.

Dass es Ende Juli August meist zu Kursanstiegen kommt, veranlasst mich jedoch nicht dazu long zu gehen, sondern ich werde die Kursanstiege dazu nutzen, mich in Aktien und Indexen gut short zu positionieren.

Beim Gold erwarte ich einen Kursabfall im Sommer und ich werde die Gelegenheit nutzen, mich im Gold long zu positionieren. M.E: kann der Goldpreis nun noch 100-150$ fallen…

Wie gesagt, dies meine Einschätzung. So werde ich in nächster Zeit handeln. Was Sie machen, das müssen Sie selber wissen. Jeder ist für sein Handeln an der Börse selber verantwortlich! :-)

Ich werde den Sommer nutzen, um mich auszuruhen. Sollen sich doch die Junior Trader selber zerfetzen!  Werde dann im Herbst ausgeruht zurückkehren, wenn es wieder interessant wird.

Ich wünsche Ihnen schöne Ferien und viel Erfolg an der Börse.

Ihr René Neuweiler

P.S. wenn Sie trotz meiner reduzierten Blogaktivität etwas von mir lesen wollen, dann empfehle ich Ihnen, dass Sie sich mein Buch „Reich werden durch die Finanzkrise“ (ISBN Nr. 978-3-8391-1752-1) besorgen. Es ist handlich und eignet sich in der gedruckten Form auch als Strandlektüre.

Heutoge Tradingideen und Kurz bis LangfristeinschätzungenEinschätzungen

Juni 30, 2010 Von: René Neuweiler Kategorie: Börse und Märkte - langfristig, Börse und Märkte – kurzfristig, Börse, Wirtschaft und Finanzen, Börsenbrief - Stocks und Anlage, Währungspaare

Meine heutigen Tradingideen:

GBPAUD:

Charttechnisch sieht der GBPAUD sehr interessant aus. Auch fundamental spricht alles für einen Shortrade, denn schliesslich kann der AussieDollar wie der CHF als Fluchtwährung betrachtet werden. Den GBP qualifiziere ich als in etwa gleich marrode wie den USD resp. den EUR.

Chartanalyse GBPAUD-30.6.10 (1Kerze=1Tag)

Chartanalyse GBPAUD-30.6.10 (1Kerze=1Tag)

Heute Short gegangen bei 1.76223

Stopp Loss bei 1.8010

Take Profit bei: 1.63

Weiterhin gilt:

EURCHF:

Weiterhin short

A) Einstieg beim langfristiger Swingtrade: short bei: 1.4030

B) Einstieg beim kurzfristigen Swingtrade: short bei: 1.34960

A)Take Profit: Trailing Stopp

B) Take Profit: 1.2830

A) Stopp Loss im langfristigen Trade bei: 1.41

B) Stopp Loss nachgezogen auf: 1.3350

Voraussichtlicher Plan danach: Bei Kurserholung Shortpositionen ausbauen, Gewinne ab und zu realisieren, jedoch nicht in der ganzen Position, Langfristiges Kursziel: Parität à 1EUR=1CHF

USDCHF:

Weiterhin short, Mein Einstieg war nahezu perfekt, dank der Charttechnik! :-)

Chartanalyse USD-CHF-30.6.10 (1Kerte=1Tag)

Chartanalyse USD-CHF-30.6.10 (1Kerte=1Tag)

Einstieg bei 1.14989

Stopp loss habe ich nachgezogen auf 1.1035

Take Profit bei 1.076 und 1.06 (in zwei Tranchen)

Voraussichtlicher Plan danach: Erholung bis 1.10 abwarten und dann wieder short gehen.

Langfristiges Kursziel: Parität à 1USD=1Fr.

EURUSD:

Zwar bin ich hier aufgrund der Charttechnik short, doch fundamental bin ich indifferent, denn hier stehen sich zwei marode Währungen gegenüber.

Für den Euro ist heute übrigens ein sehr interessanter Tag, mal schauen, wie die EZB heute auf Einkaufstour geht!

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